Casino Blackjack, Arten & Regeln

Die Geschichte des Blackjack
BlackjackDer Vorläufer des heutigen Blackjack war "21", ein Spiel von unbekannter Herkunft. Die erste schriftliche Erwähnung ist in einem Buch von Miguel de Cervantes, dem Autor von ADon Quijote, der selbst als Spieler bekannt war. Die Hauptfiguren seiner Erzählung "Rinconete y Cortadillo", von "Novelas Ejemplares", sind ein Betrügerpaar, das in Sevilla sein Unwesen treibt. Sie sind ziemlich erfolgreich bei "veintiuna" (spanisch für 21), ein Spiel bei dem es gilt auf 21 Punkte zu kommen, wobei das Ass den Wert von 1 oder 11 haben kann. Das Spiel wird mit Baraja, ohne Zehnen, gespielt, und ist dem heutigen spanischen 21 ähnlich. Diese Kurzgeschichte, die zwischen 1601 und 1602 geschrieben wurde, beweist damit dass das Spiel in Kastilien seit Beginn des 17. Jahrhunderts oder sogar noch früher gespielt wurde. Spätere Verweise zu diesem Spiel gibt es ausserdem noch in Frankreich.
Als "21" in den Vereinigten Staaten eingeführt wurde, war es nicht sehr beliebt. Spielbanken versuchten mit verschiedenen Bonus-Auszahlungen die Spieler an die Tische zu locken. Ein solcher Bonus war die 10-zu-1-Auszahlung, wenn die Hand des Spielers aus dem Pik-Ass und einem schwarzen Buben ("Jack" - entweder Kreuz- oder Pik-Bube) bestand. Somit wurde das Spiel als "Black Jack" bekannt, obwohl diese Bonus-Auszahlung bald wieder abgeschafft wurde. In der modernen Variante des Spiels, ist ein "Black Jack" einfach ein As und eine Karte mit einem Zehner-Wert.

Blackjack Varianten:
European Blackjack, Vegas Blackjack, Classic Blackjack, Blackjack Surrender, Live-Aces Blackjack, 6-Deck Blackjack, Double-Deck Blackjack, Single-Deck Blackjack, Blackjack Swap

Black Jack Regeln
Im Kasino Blackjack spielen der Dealer und 1-7 Spieler um einen nierenförmigen Tisch. Jeder Spieler spielt seine Hand unabhängig gegen den Dealer. Zu Beginn jeder Runde plaziert der Spieler seinen Einsatz und erhält eine Anfangshand aus zwei Karten. Das Ziel des Spiels ist es, eine höhere Hand als der Dealer zu bekommen, allerdings ohne 21 zu überschreiten. (Die Karten von 2 bis 9 haben ihren nominativen Wert, die 10, Bube, Dame und König zählen als zehn, ein Ass entweder 1 oder 11, je nach Wahl des Spielers). Der Spieler beginnt zuerst und erweitert seine Hand durch zusätzliche Karten, wenn er es wünscht. Wenn er über den Wert von 21 kommt, verliert er. Dann spielt der Dealer seine Hand. Wenn der Dealer über die 21 kommt, verliert er gegen alle verbleibenden Spieler. Wenn niemand die 21 überschreitet, gewinnt die insgesamt höhere Hand. Wenn ein Spieler den gleichen Wert hat wie der Dealer, gilt die Hand als ein "Push" und der Spieler erhält seinen Einsatz zurück. Der Dealer spielt gegen jeden Spieler einzeln, kann also gegen den einen Spieler verlieren, gegen den anderen aber gewinnen.

Beispiel: Die Karten werden auf drei verschiedene Arten gegeben, entweder aus einem Ein- oder Zwei-Hand-Deck, aus einer Box mit vier bis acht Decks (sog. "Shoe") oder aus einer Maschine. Wenn von Hand gegeben wird, erhält der Spieler zwei Karten facedown, also verdeckt, während der Dealer eine aufgedeckte Karte, die "Upcard", und eine verdeckte Karte namens "Hole Card" erhält. (Im europäischen Blackjack wird die Upcard des Dealers nicht aufgedeckt, ausser alle Spieler spielen ihre Hände). Wenn von einem Shoe gegeben wird, sind alle Spielerkarten normalerweise Face-up, mit wenigen Ausnahmen.
Der Dealer muss in jedem Fall nach vorgegebenen Regeln spielen. Hat er weniger als 17, muss er eine weitere Karte nehmen ("hit"). Hat er 17 oder mehr, muss er "stehenbleiben" ("stand" - darf keine weitere Karte mehr nehmen), es sei denn, es ist eine "weiche 17" ("soft 17", eine Hand, die aus einem Ass (mit dem Wert 11), und zum Beispiel einer 6 oder einer 2 und einer 4 besteht). Mit einer weichen 17 folgt der Dealer den Casino-Regeln die auf dem Blackjack-Tisch gedruckt sind, entweder "hit soft 17" oder "stand on all 17's".

Normalerweise ist die höchstmögliche Hand ein "Blackjack" oder "natural", dh. die erste zwei Karten ergeben insgesamt 21 (ein Ass und eine Zehner-Wertkarte). Ein Spieler der Blackjack hat ist automatisch Sieger, es sei denn auch der Dealer hat mit zwei Karten einen Blackjack, in diesem Fall ist die Hand ein "Push" (Gleichstand). Wenn die Upcard des Dealers ein Ass ist, darf der Spieler einen zusätzlichen Einsatz machen namens "insurance bet", um sich gegen das Risiko, dass der Dealer einen Blackjack trifft (dh. eine Zehner-Wertkarte als hole card) abzusichern. Diese "insurance bet" zahlt 2-zu-1, wenn der Dealer tatsächlich einen Blackjack hat. Immer, wenn der Dealer einen Blackjack hat, gewinnt er gegen alle Hände eines jeden Spielers mit Ausnahme derjenigen natürlich, die auch einen Blackjack haben.

Der minimale und maximale Einsatz wird auf den Tisch geschrieben. Die Auszahlung der meisten Einsätze beträgt 1:1, dh. dass der Spieler den gleichen Betrag erhält, wie er wettet. Die Auszahlung für einen Blackjack des Spielers ist 3:2, was bedeutet, dass das Casino immer 3 Dollar für je 2 eingesetzte Dollar auszahlt. (Es gibt aber viele Single-Deck-Spiele, die für einen Blackjack im Verhältnis 6:5 auszahlen.)


Wert der Karten

Ass: Wert entweder 1 oder 11 Punkte.
J, Q, K und 10 je 10 Punkte.
Karten 2 bis 9 haben jeweils ihren nominativen Wert.

Spieler-Aktionen

BlackjackHit: eine weitere Karte nehmen

Stand: keine Karte mehr nehmen, auch "stick" oder "stay" genannt

Double Down: Nachdem ein Spieler seine ersten beiden Karten erhalten hat und bevor ihm weitere Karten ausgeteilt werden, hat ein Spieler die Möglichkeit des "Double Down". "Double Down" bedeutet, dass der Spieler seinen ursprünglichen Einsatz verdoppeln kann, er dafür aber nur noch maximal eine weitere Karte nehmen darf. Dazu plaziert er einen zweiten Einsatz, gleich hoch wie sein erster, in die Wett-Box neben seinen ursprünglichen Einsatz. (Falls gewünscht, ist es dem Spieler in der Regel erlaubt, auch um weniger als seinen ersten Einsatz zu erhöhen ("Double Down for less"), obwohl dies natürlich keine gute Idee ist - in günstigen Situationen für den Spieler sollte immer verdoppelt werden.

Split a pair: Wenn die ersten beiden Karten des Spielers ein "Pärchen" sind, das heißt zwei Karten mit gleichem Wert, kann der Spieler das Pärchen teilen ("Split a pair"). Dazu platziert er einen zweiten Einsatz, genau wie bei "double down". Der Dealer teilt jetzt das Pärchen, um so zwei Hände zu schaffen. Der Spieler erhält jeweils eine weitere Karte und spielt dann zwei Hände.

Surrender: Einige Casinos bieten eine fünfte Option namens "Surrender". Wenn der Dealer einen Blackjack trifft, kann der Spieler aufgeben ("surrender"), er bekommt die Hälfte seines Einsatzes zurück und spielt die Hand nicht zu Ende.

ypes of Blackjack:

European Blackjack
Vegas Blackjack
Classic Blackjack
Surrender Blackjack
Live-Aces Blackjack
6-deck Blackjack
Double-deck Blackjack
Single-deck Blackjack
Blackjack Swap


The rules of Blackjack
In casino blackjack, the dealer faces one to seven players from behind a kidney-shaped table. Each player plays his hand independently against the dealer. At the beginning of each round, the player places a bet in the "betting box" and receives an initial hand of two cards. The object of the game is to get a higher card total than the dealer, but without going over 21 which is called "busting", "breaking", or many other terms. (The spot cards count 2 to 9; the 10, jack, queen, and king count as ten; an ace can be either 1 or 11 at the player's choice). The player goes first and plays his hand by taking additional cards if he desires. If he busts, he loses. Then the dealer plays his or her hand. If the dealer busts, he loses to all remaining players. If neither busts, the higher hand total wins. If a player ties with the dealer the hand is a "push" and the player's bet is returned. It is possible for the dealer to lose to some players but still beat other players in the same round.

Example of a Blackjack game: Cards are dealt in three ways, either from one or two hand-held decks, from a box containing four to eight decks called a "shoe," or from a shuffling machine. When dealt by hand, the player's two initial cards are usually face-down, while the dealer has one face-up card called the "upcard" and one face-down card called the "hole card." (In European blackjack, the dealer's hole card is not actually dealt until the players all play their hands.) When dealt from a shoe, all player cards are normally dealt face-up, with minor exceptions. It shouldn't matter to the non-expert player whether his cards are dealt face-down or face-up since the dealer must play according to predetermined rules. If the dealer has less than 17, he must hit. If the dealer has 17 or more, he must stand (take no more cards), unless it is a "soft 17" (a hand that includes an ace valued as "11," for example a hand consisting of Ace+6, or Ace+2+4). With a soft 17, the dealer follows the casino rules printed on the blackjack table, either to "hit soft 17" or to "stand on all 17's."

Normally, the highest possible hand is a "blackjack" or "natural," meaning an initial two-card total of 21 (an ace and a ten-value card). A player blackjack is an automatic winner unless the dealer also has blackjack, in which case the hand is a "push" (a tie). When the dealer upcard is an ace, the player is allowed to make a side bet called "insurance," supposedly to guard against the risk that the dealer has a blackjack (i.e., a ten-value card as his hole card). The insurance bet pays 2-to-1 if the dealer has a blackjack. Whenever the dealer has a blackjack, he wins against all player hands except those that also have a blackjack (which are a "push").

The minimum and maximum bets are posted on the table. The payoff on most bets is 1:1, meaning that the player wins the same amount as he bets. The payoff for a player blackjack is 3:2, meaning that the casino pays $3 for each $2 originally bet. (There are many single-deck games which pay only 6:5 for a blackjack.)


Card values

Aces value either 1 or 11 points.
J, Q, K e 10 each value 10 points.
Cards from 2 - 9 each have their nominative value.


Player actions

Hit: Take another card.


Stand: Take no more cards, also "stick" or "stay".


Double down: After receiving his first two cards and before any more are dealt to him, a player has the option to "double down". To "double down" means the player is allowed to double his initial bet in exchange for receiving only one more card from the dealer. The hand played consists of his original two cards plus one more from the dealer. To do this he moves a second bet equal to the first into the betting box next to his original bet. (If desired, the player is usually allowed to "double down for less," although this is generally not a good idea as the player should only double in favorable situations but should then increase the bet as much as possible.)


Split a pair: If his first two cards are a "pair," meaning two cards of the same value, the player can "split the pair." To do this, he moves a second bet equal to the first into the betting box next to his original bet. The dealer splits the cards to create two hands, placing one bet with each hand. The player then plays two separate hands.


Surrender: Some casinos offer a fifth option called "Surrender." After the dealer has checked for blackjack, the player may "surrender" by giving up half his bet and not playing out the hand.




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